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Tel Aviv

Tel Aviv sehen wir das erste Mal aus der Luft. Wenn man sich im Flugzeug der Mittelmeerküste aus der Luft nähert, fliegt man direkt auf die weißen in die Luft ragenden Hochhäuser zu. Der Flughafen liegt direkt hinter der Stadt und als wir Tage später am Strand liegen, fliegen im 30-Minuten Takt die Flugzeuge über uns hinweg. Das scheint hier aber niemanden zu stören. Vielleicht, weil es einfach zu schön ist.

BEACHES

Tel Aviv liegt wie Buenos Aires oder Barcelona direkt am Meer. 14 (!) Kilometer feinster Sandstrand mit unterschiedlichen Abschnitten für alle Bedürfnisse:

für Homosexuelle

der religiöse Strand, der an einigen Tagen nur von Männern, an anderen nur von Frauen, am Shabbat (Samstag) aber von Touristen besucht werden darf, da orthodoxe Juden an diesem Tag nicht baden gehen

mit frischem kalten Salzwasser aus der Tiefe des Meeres

wird von den Tel Avivern selbst als „schönster Strand“ bezeichnet

der Stadtstrand Jaffas

Egal, wo in Tel Aviv man sich gerade befindet – man ist nie weit entfernt vom Meer. Die Strände sind alle überwiegend sauber, der Einstieg ins Wasser sanft, die Wellen angenehm plätschernd, das Wasser sehr klar. Hier gibt es keine Algen, keine Seeigel und keine Quallen – ein Traum! Die Tel Aviver lieben es, am Strand Frisbee oder Federball zu spielen, hin und wieder ist Musik aus der nahe gelegenen Strandbar oder einer Gruppe gutaussehender und braungebrannter junger Menschen zu hören, aber es ist nie laut oder störend. „Leben und leben lassen“, das ist das Motto der Einheimischen hier und nirgends spürt man es so sehr wie mit den Zehen im warmen Sand liegend.

BAUHAUS-STIL

Gleich nach dem endloslangen Strand sieht man aus der Luft die charakteristischen weißen Hochhausbauten. Tel Aviv ist Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Nichts erstanden; eine Stadt, die von grundauf neu erbaut wurde.

Davon gibt es wenige und es macht gleichzeitig den Charme und die Besonderheit dieser Metropole aus, dass sie keine langjährige Geschichte hat. Dafür ist das im Süden angrenzende Jaffa zuständig, aber davon später mehr. Am Rothschild-Boulevard, der Lebensader der Stadt, lässt sich die typische Bauhaus-Architektur am intensivsten erleben: Wer schon einmal in Dessau war, fühlt sich wie in einer Parallel-Stadt. Als „Weiße Stadt“ wird diese Sammlung von ca. 4000 Gebäuden bezeichnet, die überwiegend von deutschstämmigen Juden, die im Zuge des Nationalsozialismus nach Israel auswanderten, erbaut wurde. Seit 2003 gehört die „Weiße Stadt“ zum UNESCO-Welterbe.

CARMEL MARKT

Es gibt viele Märkte in Tel Aviv, aber nur einen Carmel Markt. Es gibt nichts, was es hier nicht gibt, vor allem aber gibt es:

Gewürze aus aller Welt, getrocknetes und frisches Obst, Smoothies in allen Farben und Geschmacksrichtungen, frisches Gemüse und eingelegte Oliven, Käse, Halva und Süßigkeiten und Baklava! Eigentlich darf man Tage vorher nichts essen, um soviel wie nur irgendwie möglich hier probieren zu können!

One Comment

  • Travellingirl

    Tel Aviv ist wunderschön! Ich war auch letztes Jahr dort und würde jederzeit wieder hinfliegen! Eure Fotos sind toll und die Tipps hätte ich am liebsten schon letztes Jahr gehabt 😉 sehr hilfreich!

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