Fotospots,  Reisetipps,  Versteckte Juwelen

Red Canyon

red canyon israel instagram blessed and beautiful

Vom Red Canyon erfahren wir tatsächlich über Instagram! In den meisten Reiseführern wird dieses absolute Highlight meist nur kurz erwähnt. Nadia entdeckt zufällig kurz vor unserer Abreise diese „Zwillingsschwester“ des Antelope Canyons auf einem anderen Profil und wir sind alle so hin und weg, dass klar ist: Da müssen wir hin!

Von Eilat zum Red Canyon

Zum Canyon gelangt man von Eilat aus über die 12 Richtung Norden. Allein die Fahrt dorthin ist spektakuär! Auf der ca. 30-minütigen Fahrt verändert sich die Wüstenlandschaft immer wieder: Von riesigen Felsformationen zu weiten Sanddünen. Am Liebsten möchte man ständig anhalten und fotografieren! (was wir auch gemacht haben :D)

Aber wir sind noch von etwas anderem fasziniert: Der Weg zum Canyon führt über weite Strecken direkt an der Grenze zu Ägypten entlang. Immer wieder taucht links der Stacheldraht auf, immer wieder fahren wir an Wachposten vorbei. So haben wir das vorher noch nie erlebt.

Und dann geht es rechts plötzlich zum Red Canyon ab. Erstmal fahren wir vorbei, weil das Schild so klein ist, aber nach einem erfolgreichen U-Turn (hier kommen einem praktisch kaum andere Autos entgegen), gelangen wir auf den Schotterweg, der direkt zum Canyon führt. Da wir ein Mietauto haben (und das Fahren auf Schotterwegen ausdrücklich verboten ist!), stellen wir das Auto hier ab und starten den ca. 20-minütigen Marsch bis zum Eingang des Canyons. Auf dem Parkplatz davor stehen lediglich zwei Autos, beides Mietwägen!

Im Canyon

Wir verbringen einen ganzen Tag im Canyon. Klar, wir fotografieren auch, und bei vier Models (inklusive William) nimmt das natürlich etwas Zeit in Anspruch. Aber: Wir wollen hier einfach nicht mehr weg. Dieser Ort ist so beeindruckend, wir haben noch nie etwas Vergleichbares erlebt!

Zum Eingang des Canyons führen verschiedene Wege; wir müsen erstmal durch eine große Ebene wandern, bevor der „Einstieg“ in den Canyon beginnt. Zum Glück gibt es immer wieder kleinere Klettersteige, so dass man relativ problemlos bis in die „Schlucht“ gelangt.

Und dann sind wir erstmal nur am Staunen: Die Felsformationen, die Farben, die Stille!

Während der vier Stunden, die wir hier verbringen, begegnen uns nicht mehr als 10 Menschen. Wir haben den Canyon praktisch für uns alleine!

2 Comments

Leave a Reply

0
    0
    Warenkorb
    Warenkorb ist leerZurück zum Shop